Prunk- und Galasitzung in Guxhagen am 25.02.2017

 

 

Die große Prunk&Gala-Sitzung der BLAUEN FUNKEN startete, wie immer, mit dem Einmarsch der Prinzenpaare und  des Elferrats, im vollbesetzten Bürgersaal von Guxhagen.

Das Kinderprinzenpaar Prinz Fiete I. und Prinzessin Kaja I.  und die  „großen“ Prinz Manfred I. und Prinzessin Sabine II. begrüßten Ihre närrischen Untertanen und wünschten allen Anwesenden einen wunderschönen Abend. Dann wurde mit der Konfettikanone namens „Geraldine“ der Startschuss für ein abwechslungsreiches und tolles Programm gegeben.

Bevor es dann so richtig losging, sangen allen zusammen mit der Musikgruppe „Oktavenschock“ das sogenannte „Schöppchen Lied“, sozusagen die Hymne der Guxhagener Karnevalisten.

Das Kindertanzmariechen-Duo Lilly Wentler und Jolina Schütz zeigten ihren, von Julia Eschbach einstudierten Marschtanz, so souverän und klasse, dass das Publikum begeistert war.

Auch die Prinzengarde der Blauen Funken braucht sich nicht zu verstecken, diese Mädchen zeigten einen schönen soliden Marschtanz, der von Anna Wenzel einstudiert wurde.

Sogar die Kindergarde der Blauen Funken hat einen Marschtanz einstudiert, ihre Tanzmeisterinnen sind Franziska Becker und Selina Ackermann. Gar niedlich waren sie anzusehen, die kleinen Marschtänzerinnen. Da sitzt zwar noch nicht alles so perfekt wie bei den Großen, aber trotzdem ist es schon eine tolle Leistung, so harmonisch mit so vielen Kindern zusammen zu tanzen. Und Übung macht den Meister, dass sehen wir immer wieder bei den Tänzerinnen. Jede Trainingsstunde, jeder Auftritt bringt sie ein Stückchen weiter voran auf dem Weg zur Perfektion. Da muss man auch allen Tanzmeisterinnen der Blauen Funken ein großes Lob aussprechen, denn diese Leistungen im Tanzsport, die in unserem Verein gezeigt werden, sind wirklich ausgezeichnet und verdienen den größten Respekt von uns allen.

Was wäre der Karneval ohne Orden, das wäre ja wie Winter ohne Schnee. Deshalb war es jetzt an der Zeit, zwei besondere, verdiente Karnevalisten zu ehren. Der IKN-Orden wurde an Anna Wenzel und Karl-Heinz Spengler verliehen. Siehe Bericht unter Aktuelles.

Weiter ging‘s im Programm mit einem Marschtanz der Juniorengarde, sie zeigten uns einen flotten Marschtanz auf schnelle Musik, der wirklich sehr gelungen war.

Berthold Weber, Gastbüttenredner aus Röhrenfurth, stellte einen Sänger vom Gesangsverein dar, der so seine Probleme mit den Wertungsrichtern beim Wettsingen hatte, die immer noch im Krankenhaus lagen. Das lag unter anderem auch daran, dass er ihnen Sekundenkleber auf die Stühle geschmiert hatte – und das bei dem Lied:  Auf und nieder….

Als dann viele kleine Äffchen die Bühne eroberten, ahnte man es schon, Impressionen aus dem Musical „TARZAN“ wurden von der Kindergarde als Showtanz gezeigt, einstudiert von Franziska Becker und Selina Ackermann. Selina Ackermann studiert nicht nur Tänze ein, nein, sie tanzt auch selbst ganz fantastisch, das zeigte sie dem begeisterten Publikum bei ihrem Marschtanz als Einzel-Tanz-Mariechen, einstudiert wurde dieser schöne, flotte Marschtanz von Selina Ganz.

Als dann wieder die Bühne bebte und das Publikum auch, da wusste man sogleich, was los war: Oktavenschock, die Musikkapelle der BLAUEN FUNKEN“, legte los und alle sangen mit und machten eine Polonaise durch den ganzen Saal.

Völlig losgelöst von der Erde, nach der Titelmelodie von „Raumschiff Enterprise“ schwebte die Juniorengarde in glänzenden Kostümen mit ihrem Showtanz auf die Bühne. Einstudiert wurde dieser schöne Tanz von Franziska Becker u. Selina Ackermann.

Sie ist wieder da - Brigitte Wagner, unsere Büttenrednerin, gab uns wieder mal die Ehre und erzählte aus ihrem Leben und von ihrem Mann, der, wenn er sich mal wie ein richtiger Mann benehmen soll, mit einer Kiste Bier vors Fernsehen setzt. Bei seinem letzten Job hat er Federn an die Eier geklebt, damit die Leute glauben sollten, dass es Bio-Eier seien. Es war einfach köstlich ihr zuzuhören, fand das Publikum und sparte nicht mit Applaus.

Plötzlich befanden wir uns im Jahre 1964 über den Dächern von London – Mary Poppins kam mit Schirm und Charme angeflogen und legte einen flotten Showtanz auf die Bühne – mit vielen Schornsteinfegern zusammen – die Prinzengarde zeigte uns ihren diesjährigen Showtanz, mit wunderschönen Melodien, angelehnt an das Musical „Mary Poppins“, einstudiert von Anna Wenzel.

Melanie und Sascha von der Live-Band  „Only 4 you“, die an diesem Abend die musikalische Untermalung und das Tanzprogramm danach lieferten, boten dem Publikum eine musikalische Gesangs-Debatte, die alle Zuhörer begeisterte. Es war wie eine musikalische Büttenrede, sie warfen sich die musikalischen Bälle nur so zu und das Publikum sang die bekannten Musiktitel begeistert mit.

Die Play-Back-Gruppe der BLAUEN FUNKEN, die „Wunderkerzen“ hatte Chaos im Urwald – das Dschungel-Camp war nichts dagegen.  Sie zeigten tolle Kostüme und eingängige Schlager und alle sangen mit.

Die Tanzgruppe „Taktlos“ macht ihrem Namen absolut keine Ehre, denn die jungen Damen sind alles andere als  taktlos. Mit Masken und bunten Kostümen zeigten sie dem staunenden Publikum, was nachts um 12 im Puppenhaus so abgeht. Einstudiert wurde dieser Tanz von Julia Eschbach.

Das Männerballett der BLAUEN FUNKEN, die Ranzengarde, macht ihrem Namen auch keine Ehre mehr, es waren nur sehr wenige Ranzen zu sehen, denn es sind viele neue junge Männer nachgewachsen, die teilweise mit Akrobatik und Schnelligkeit den ganzen Tanz beleben. Diesmal hat sich das Männerballett wieder mal selbst übertroffen, sie marschierten als S.W.A.T.- Eliteeinheit auf, die sich von orange gekleideten Gangstern (wahrscheinlich Holländern?) die Schatztruhe klauen ließen und diese dann ganz schnell wieder zurück eroberten. Einstudiert wurde dieser Tanz von Nicole u. Annette Ziesemann und Brian Hnatek. Es machte großen Spaß, dem Männerballett beim Tanzen zuzuschauen. Und auch der rosarote Panther war dabei, er wies immer darauf hin, wie schnell doch die Zeit vergeht, dass es schon so spät sei.

Und da hatte er recht, viel zu schnell verging die Zeit an diesem wunderbaren, kurzweiligen Karnevalsabend, plötzlich war Finale und man hatte gar nicht bemerkt, wie spät es schon war. Genau so muss Karneval sein.

 

(Bericht: MEM. Fotos: GB, MEM)