Karneval und Kaffee am 03.02.2018

Vor einem vollen Saal konnten die Karnevalisten der BLAUEN FUNKEN ihr Programm zum KARNEVAL&KAFFEE abspulen.

Die Vereinsmitglieder hatten wieder mal tollen Kuchen gebacken, ja, wir können nicht nur feiern, wir können auch backen…. und dazu gab es ein karnevalistisches Kurzprogramm – viele tolle Programmpunkte wurden gezeigt und das Publikum applaudierte begeistert. Silke Lottis moderierte den Nachmittag und stellte die einzelnen Programmpunkte vor.

Nachdem die Prinzenpaare das Publikum gutgelaunt begrüßt hatten, wirbelten zum Auftakt die „Bambinis“ die jüngste Tanzgruppe der BLAUEN FUNKEN als rothaarige Pumuckel über die Bühne und begeisterten damit Omas, Opas, Tanten, Onkel, Eltern und Geschwister. Diese Rasselbande wird von Meike Vogt trainiert. Die beiden Tanzmariechen Jolina Schütz und Lilly Wendler, trainiert von Julia Eschbach, tanzten sich mit den flotten Marschtanzmelodien in die Herzen der Zuschauer. In der Kindergarde sind es 21 Kinder, die trainiert werden müssen, auch hier zeigte sich, dass regelmäßiges Üben zu einem tollen Auftritt führt. Sie zeigten einen gut einstudierten Marschtanz, der von Madlen Wicke, Christin Döring und Sabrina Bölte eingeübt wurde.

Gabi Getzke hatte ihr Bindegewebe zum Auftritt mitgebracht – sie hat das  Gefühl, dass sich bei ihr immer neue Körperteile bilden, die früher noch nicht da waren, wie zum Beispiel das Winkefleisch am Oberarm, das gestern noch nicht da gewesen sei und das Doppelkinn ihrer Achsel – die sogenannte Doppelachsel. Das weibliche Publikum stimmt dieses Stoßseufzern begeistert zu, sie schienen das Problem gut zu kennen.

Die Tanzgruppe „Taktlos“, die alles andere als Taktlos sind, hatten sich diesmal auf die Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart gemacht, er war selbst auch anwesend und zeigte sich begeistert von den Tänzerinnen mit grünem Haar, die auf das Lied „Amadeus“ von Falco tanzten. Julia Eschbach ist hier die Tanzmeisterin und sie tanzt auch selbst mit in dieser Gruppe.

Auch das Männerballett der BLAUEN FUNKEN – Die Ranzengarde – zeigte uns ihren neuen Sessionstanz mit dem Titel „Time Travel – Zeitreise“. Sie hatten dazu Elvis mitgebracht, trainiert wird die Ranzengarde von Nicole und Annette Ziesemann.

Ein reiner Augenschmaus ist die Prinzengarde, 9 Tänzerinnen, eine immer schöne als die andere, mit einem strahlendem Lächeln tanzten sie auf karnevalistische Stimmungslieder. Anna Wenzel und Leonie Mager studierten diesen schönen Tanz ein.

Die Wunderkerzen haben sich in diesem Jahr mit einem Teil der Ranzengarde zusammengetan und nennen sich nun „die Wunderranzen“ – sie stellten dem staunenden Publikum das Märchen „Schneewittchen einmal anders“ mit Tanz- und Showeinlagen vor und das Publikum amüsierte sich köstlich über diesen tollen Auftritt.

Als Gratulanten zum 55-jährigem Vereinsjubiläum traten die über die Grenzen Guxhagens bekannten „Fuldalerchen“ auf.  Diese Gesangsgruppe hatte sich vor ca. 10 Jahren aufgelöst und anlässlich des Jubiläums und auf besonderen Wunsch der 1. Vorsitzenden, Silke Lottis, hatten sich die meisten der ehemaligen Sängerinnen und Sänger zum Jubiläum wieder zusammengefunden und gratulierten musikalisch dazu. Auch sangen sie von den „Guxhagener Nächten“ und den „Blauen Funken vom Fullestrand“  und beim „Schöppchenlied“ sang der ganze Saal mit. Auch bei dieser Veranstaltung konnte man, genau wie bei der Jubiläumssitzung, sogar 4 Generationen einer Familie auf der Bühne bewundern: Unser Ehrenmitglied, Margit Becker (85), seit der Gründung der KGG Vereinsmitglied, sang bei den Fuldalerchen mit, Karin (63) und Jürgen Kraß (66), (Karin ist eine geborene Becker, die Tochter von Margit) sangen auch bei den Fuldalerchen und der Sohn von Karin und Jürgen, Normen Kraß (43) tanzte bei der Ranzengarde und schlussendlich tanzt die Urenkelin von Margit und die Enkelin von Karin und Jürgen, Alina Junge (12), in der Juniorengarde mit.  Und Alina‘s Bruder Luis ist beim Kinderkarneval im Kinderelferrat – das ist eine Karnevalsfamilie, wie sich der Karnevalsverein es sich nicht besser wünschen kann. So wird der Karnevalsvirus in den Familien weitergegeben, der Spaß am Karneval, am auf der Bühne stehen, der Zusammenhalt im Verein und die Gemeinsamkeit in den einzelnen Gruppen.

Ein schöner Nachmittag ging so zu Ende, kurzweilig war’s, lustig und schön war’s. ( Bericht: MEM, Fotos: GB)